Na klar, der Schnee ist schuld!
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Immer wieder stolpere ich über Schlagzeilen, dass die “winterlichen Fahrverhältnisse” Ursache für diesen und jenen Unfall gewesen seien

Google spuckt bei der Suche nach “Unfall Schnee” in .at folgendes auf der ersten Seite aus:

Schnee sorgt für Unfälle und Stromausfälle
Ausrutscher und Unfälle durch Schnee und Eis
Schnee und Straßenglätte in Ostösterreich – Zahlreiche
Unfälle Unfall-Serie durch Schnee in der Steiermark

Schnee- und Eisfahrbahnen: Spektakuläre Unfälle in OÖ

Schnee und Straßenglätte in Ostösterreich – Zahlreiche Unfälle…
Zahlreiche Unfälle bei Regen, Schnee und Glatteis …
Etliche Unfälle auf A2 und S6 durch Schnee

und promt habe ich die Worte meines Fahrlehrers im Ohr

“Herr K. die Geschwindigkeit ist den Fahrbahnbedingungen anzupassen, es sollte ihnen klar sein, das sie bei Schnee und/oder Nässe nicht gleich unterwegs sein können, wie auf trockener Strasse.

Diesen und andere Hinweise meines Fahrlehrers beherzige ich jetzt seit über einem Jahrzehnt, dennoch hat es auch mich das eine oder andere mal auf einer Schneefahrbahn “eingedreht”.
Komisch ist nur, das ich nicht dem Schnee (oder gar dem Räumdienst, der noch nicht unterwegs war) die Schuld gegeben habe (und auch nicht geben werde), sondern mir selbst, weil ich mein Fahrverhalten eben nicht, oder zu wenig, den Bedingungen angepasst habe.
Irgendwann, ich gebe die Hoffnung nicht auf, werden auch die Medien Wahrheitsgetreu berichten und den Sachverhalt so darstellen wie er ist:

“Wegen nicht angepasster Geschwindigkeit hat ein Autofahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, er hatte die Fahrbahnverhältnisse falsch eingeschätzt”

Ok, solche Schlagzeilen werden sich wohl einige Zeit lang noch nicht wirklich “verkaufen” lassen, weil der Mensch an sich nun mal gerne negatives liest um von seinen eigenen Problemen abgelenkt zu werden und schon gar nicht hören bzw. lesen will, dass er selbst auch nur in irgendeiner Weise an irgendetwas Schuld wäre …

… aber das es funktionieren würde, beweißt die Tatsache das du das hier gerade gelesen hast!

Namaste

| Februar 9th, 2009 by wKamper | No Comments »

Heilig’s Blechle – Weihbischof will schwule heilen
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Zukünftiger Linzer Weihbischof im “profil”-Interview: “Natürlich kenne ich geheilte Homosexuelle

Wien (OTS) – In einem Interview in der Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins “profil” tritt der künftige Linzer Weihbischof Gerhard Maria Wagner für eine Behandlung Homosexueller ein.

Aufgrund dieser Aussagen könnte man fast meinen, Herr W. hätte in seinem Interview das er dem Kurier gegeben hat Recht, als er sagte:

Den “lieben Gott” gibt ja es nicht. Ich maße mir nicht an, ihn zu durchschauen. Wir brauchen den Gott, der uns an Grenzen führt.

Gott scheint bei Herrn W. ganze Arbeit geleistet zu haben, immerhin hat dieser offensichtlich schon seit längerem seine ganz persönliche “Grenze” erreicht.

Das Herr W. – wie er es nennt – “geheilte” Homosexuelle zu kennen behauptet kauf ich ihm sogar ab, ich vermute sogar er kennt “geheilte” Pädophile oder gar “geheilte” schwule Pädophile.
Hinweise darauf finden sich in der Beantwortung folgender Frage:

Sie lehnen weibliche Ministranten ab. Was haben Sie gegen Frauen?
Gar nichts. Das ist kein Glaubensproblem. Es geht nicht darum, dass Mädchen nicht zum Altar passen. Mädchen und Buben können in dem Alter einfach nicht miteinander. Mir ist es nur wichtiger, Burschen zu rekrutieren, die zum Glauben stehen.

Ich persönlich bin jedesmal auf’s neue erstaunt darüber, wenn sich “Kirchenmänner” abfällig über Homosexuelle äußern, sind sie doch die Berufsgruppe, welche beim Bedürfniss nach körperlicher Nähe gar keine andere Wahl hat, als beim eigenen Geschlecht “anzuklopfen”.
Oder eben selbst Hand anzulegen, wobei mich das unweigerlich auf den Spruch “Wichsen macht Blind” bringt, was wiederum auch eine Erklärung für die “Sichtweise” der Dinge mancher “geistlicher” sein könnte,
aber das ist ein anderes Thema, in der Zwischenzeit: www.kirchenaustritt.at

| Februar 7th, 2009 by wKamper | 5 Comments »

Prüller zu alt für F1
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Mitten in der ganzen Diskussion um den gebeutelten ORF erreicht uns folgende Meldung:

“Die Geschäftsführung hat in Absprache mit mir entschieden, den Vertrag von Heinz Prüller aufgrund seines Alters nicht mehr zu verlängern.”

Das wird mehr als eine einfache Umstellung werden, Heinz Prüller mag hin und wieder so manchen Formel 1 zuseher nahezu zur Weißglut gebracht haben, wenn er sich wieder einmal in Hintergrundgeschichten verstrickt hat und dem Renngeschehen einfach nicht folgen konnte. Nichts desto trotz war und ist der Mann in Österreich so sehr mit dem Formel 1 Sport verbunden, dass ihm die Meldung über seinen Abgang selbst gebühren hätte sollen.

Auf Facebook gibt es bereits eine Gruppe mit dem Namen
OHNE Heinz Prüller keine Formel 1 im ORF“.

| Februar 6th, 2009 by wKamper | No Comments »

1.000 Euro für’s Kärntner sein
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In Kärnten gibt es momentan die 1.000er im Sonderangebot,
wer aber glaubt das “BZÖ hat’s erfunden” der irrt.

Das BZÖ verspricht ja jedem Jugendlichen 1.000 Euro Jugendstartgeld, in der Hoffnung die Jungwähler machen das Kreuzerl an der richtigen Stelle, Agrarreferent LR Josef Martinz (ÖVP) wiederum verspricht den Bauern bis zu 1.000 Euro für den Ankauf von Maschinen und Geräten in Form einer einmaligen Beihilfe.
Der ÖVP Tausender verblasst aber nahezu gegen die versprochenen bis zu 4.700 Euro. die das BZÖ für die “Kärntner Heizlösung” ins Wahlkampfrennen schickt.
Nochmal 1.000 Euro gibt es von der ÖVP für Klein- und Kleinstunternehmer bei der Anstellung ihres ersten Beschäftigten als einmalige Prämie.
(die Idee wird gerade Wahlkampftechnisch aufpoliert und als “neu” verkauft: KWF-Kleinstgewerbeförderung Ende 2005)
Von Dr. Josef Martinz gibt’s den Energiespartausender, wenn man sein Eigenheim dämmt, erhält man zusätzlich zu den bestehenden Förderungen 1.000 Euro.
Nochmals 1.000 Euro kann man beim Kärnten Tourismus Award 2009 abräumen. Der Hauptpreis wird vom Land Kärnten mit 3.000 Euro dotiert, die ersten drei Plätze der drei Kategorien mit jeweils 1.000 Euro.
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| Februar 2nd, 2009 by wKamper | No Comments »

Österreich, Land der armen und dummen?
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Eine Pressemittelung von Heute unseres Solzialministers Rudolf Hundstorfer trägt den wunderbaren Titel “Armut ist kein selbstgewähltes Schicksal“,

klar das mich dieser Titel ansprach, bin ich doch der Überzeugung das ich für mein Leben zu 100% selbst verantwortlich bin, ergo auch für meine finanzielle Situation.
Es ist natürlich schön zu lesen wie Herr Hundstorfer bemüht ist, die Verantwortung für die in Armut lebenden Menschen in Richtung Staat zu verlagern, weg vom einzelnen, es stellt sich für mich jedoch die Frage welche Kernbotschaft man mit solchen Mitteilungen verbreitet/verbreiten will.

In einer Mittelung, in der die “armen” der Gesellschaft Gegenstand sind davon zu sprechen man würde sich bemühen “viel Geld in die Hand zu nehmen” ist schon komisch genug, aber die Verantwortung der Jobsituation auf das AMS und dessen Strukturen zu schieben ist wieder so ein part, in dem der einzelne der Verantwortung ob seiner Situation enthoben wird.
Mal ganz abgesehen davon, dass das AMS nur Jobs vermitteln kann, die auch Angeboten werden und nur eine positive Vermittlung erziehlt werden kann, wenn der zu Vermittelnde auch gewillt ist, überhaupt einen Job anzunehmen.
Welchen Grund sollte ein Langzeitsarbeitsloser haben einen Job anzunehmen bei dem er vielleicht €100,- pro Monat mehr verdient, als er momentan vom Staat für’s Nichtstun bekommt?
(Kein Vorwurf, jedem steht es frei das System im Rahmen des erlaubten [aus]zu nutzen)

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| Januar 31st, 2009 by wKamper | No Comments »