Österreich, Land der armen und dummen?
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Eine Pressemittelung von Heute unseres Solzialministers Rudolf Hundstorfer trägt den wunderbaren Titel “Armut ist kein selbstgewähltes Schicksal“,

klar das mich dieser Titel ansprach, bin ich doch der Überzeugung das ich für mein Leben zu 100% selbst verantwortlich bin, ergo auch für meine finanzielle Situation.
Es ist natürlich schön zu lesen wie Herr Hundstorfer bemüht ist, die Verantwortung für die in Armut lebenden Menschen in Richtung Staat zu verlagern, weg vom einzelnen, es stellt sich für mich jedoch die Frage welche Kernbotschaft man mit solchen Mitteilungen verbreitet/verbreiten will.

In einer Mittelung, in der die “armen” der Gesellschaft Gegenstand sind davon zu sprechen man würde sich bemühen “viel Geld in die Hand zu nehmen” ist schon komisch genug, aber die Verantwortung der Jobsituation auf das AMS und dessen Strukturen zu schieben ist wieder so ein part, in dem der einzelne der Verantwortung ob seiner Situation enthoben wird.
Mal ganz abgesehen davon, dass das AMS nur Jobs vermitteln kann, die auch Angeboten werden und nur eine positive Vermittlung erziehlt werden kann, wenn der zu Vermittelnde auch gewillt ist, überhaupt einen Job anzunehmen.
Welchen Grund sollte ein Langzeitsarbeitsloser haben einen Job anzunehmen bei dem er vielleicht €100,- pro Monat mehr verdient, als er momentan vom Staat für’s Nichtstun bekommt?
(Kein Vorwurf, jedem steht es frei das System im Rahmen des erlaubten [aus]zu nutzen)

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| Januar 31st, 2009 by wKamper | No Comments »

Jaja das Gesetz der Resonanz
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Was hab ich gerade gelacht als ich die Jammer-Pressemitteilung unseres “Landeshauptmannes” gelesen habe, mag ja stimmen das diverse Förderungen seitens des Bundes nicht so wie gewünscht in Kärnten eingetroffen sind, aber mal ehrlich, wenn man sich ansieht wie von Herrn Dörfler auf der einen Seite mit Summen um sich geschmissen wird (Stichwort “Jugend-wähldasBZÖ-Tausender”) und dann diversen Sportveranstaltungen etc. die Unterstützung verweigert wird (zB. Pörtschach), dann braucht sich niemandt wundern, wenn das Gesetz der Resonanz auch hier seine Gültigkeit besitzt und greift.
Es ist eines dieser Gesetze, die keine Politik der Welt “wegdiskutieren” kann, auch gibt es hier keine Auslegung, es ist wie es ist

„Alles was man spiegelt und ausstrahlt, kommt mit vermehrter Kraft wieder zurück!”

| Januar 29th, 2009 by wKamper | No Comments »

He Papst, Liebe ist nicht mühsam!
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Herr Joseph Alois Ratzinger aka Benedikt XVI. lies heute eine Pressemitteilung über den Ticker rauschen, brav bekundet er dort seine Haltung zur Shoa, im großen und ganzen ist die Mitteilung unter “im westen nix neues” einzustufen, aber ein Satz sprang mir dann doch ins Auge:

Die Erinnerung an die Shoah lehre die alten und die neuen Generationen, dass nur der “mühsame Weg des Dialogs, der Liebe und der Vergebung die Völker, die Kulturen und die Religionen zum erhofften Ziel der Brüderlichkeit und des Friedens in der Wahrheit” führt.

Ich weiß ja jetzt nicht ob der Papst schon irgendwann mal etwas von “positiver Geisteshaltung” gehört hat, diese Aussage lässt mich ziemlich daran zweifeln.
Wie kann jemand, der sich Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche und des Staats Vatikanstadt schimpfen darf, so einen Spruch ablassen.

Auf wiki hab ich die Antwort gefunden:

Liebe (von mhd. liebe „Gutes, Angenehmes, Wertes“) ist im engeren Sinne die Bezeichnung für die stärkste Zuneigung, die ein Mensch für einen anderen Menschen zu empfinden fähig ist. Analog wird dieser Begriff auch auf das Verhältnis zu Tieren oder Sachen angewendet. Im weiteren Sinne bezeichnet Liebe eine ethische Grundhaltung („Nächstenliebe“), oder die Liebe zu sich selbst („Selbstliebe“).
Im ersteren Verständnis ist Liebe ein Gefühl und mehr noch eine innere Haltung positiver, inniger und tiefer Verbundenheit zu einer Person, die den reinen Zweck oder Nutzwert einer zwischenmenschlichen Beziehung übersteigt und sich in der Regel durch eine tätige Zuwendung zum anderen ausdrückt. Hierbei wird nicht unterschieden, ob es sich um eine tiefe Zuneigung innerhalb eines Familienverbundes („Elternliebe“) handelt, um eine enge Geistesverwandtschaft („Freundesliebe“) oder ein körperliches Begehren („geschlechtliche Liebe“). Auch wenn letzteres eng mit Sexualität verbunden ist, bedingt sich auch in letzterem Falle beides nicht zwingend (zum Beispiel sogenannte „platonische Liebe“).
Ausgehend von dieser ersten Bedeutung wurde der Begriff in der Umgangssprache und in der Tradition schon immer auch im übertragenen Sinne verwendet und steht dann allgemein für die stärkste Form der Hinwendung zu anderen Lebewesen, Dingen, Tätigkeiten oder Ideen. Diese allgemeine Interpretation versteht Liebe also zugleich als Metapher für den Ausdruck tiefer Wertschätzung.

Schon klar das dies für einen Mann seiner Position mühsam sein muss, bedenkt man jedoch wieviele (un)gläubigen Menschen ihm an den Lippen hängen und seinen Glauben zu ihren Regeln machen …

| Januar 28th, 2009 by wKamper | No Comments »

Kinder wüssten wie es geht. Garantiert.
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Waslter Müller/DerStandart interviewte Gerhard “die Zunge” Dörfler vor kurzem für die Printausgabe. Das ganze Interview liest sich wie ein Sketch vom Villacher Fasching. Es wird wieder einmal deutlich wie “einfach gestrickt” unser Landeshaupmann ist, freilich schadet eine humoristische Sicht der Dinge besonders in der Politik nicht. Aber wenn schon die Schuldzuweisungen Kindergartenniveau haben, dann sollten doch wenigstens die Witze nicht im selbigen “geklaut” werden.
Interessant finde ich die Aussage, das Roberto Blanco’s Meinung für Dörfler einen gewissen Stellenwert hat, immerhin bezeichnet er ihn als seinen Freund, die Meinung der Österreicher oder gar der Kärntner scheint unserem Landeshauptmann dagegen egal zu sein.
Wie man dies wertet, bleibt jedem selbst überlassen.

Das sich Herr Dörfler versucht mit Jörg Haider auf seine Stufe zu stellen, ruft wieder einmal den Gedanken an die in letzter Zeit viel geplagte (und von Dörfler verlangte) pietät hervor. Wenn Dörfler zu den Kärntner Landeshauptleuten meint “Wir sind halt ein bissl anders” und sich somit einen Freibrief für Aufreger erreden will, folgt unweigerlich der Rückschluss das hier etwas fehlt.

Auch der Vergleich zwischen ihm und Häupl hinkt ein ganz klein wenig, immerhin wurde Häupl mehrmals gewählt, eine Erfahrung die Herr Dörfler, zumindest in diesem Jahr, nicht machen wird, schließlich steht nicht er zur Wahl, sondern sein verstorbener Vorgänger…

| Januar 24th, 2009 by wKamper | No Comments »

Schau her, da Jörgl lebt jo doch noch
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so oder so ähnlich könnten die Reaktionen der Wähler am “Kärntner Superwahlsonntag” ausfallen, steht doch auf den Stimmzetteln

“Die Freiheitlichen in Kärnten – Liste Jörg Haider, BZÖ”

Unter diesem Namen tritt das BZÖ also zur Wahl an, zu der Wahl in deren Vorfeld H.C.Strache Piätetlosigkeit vorgeworfen wurde ob der Ausbeutung des Namen’s Haider, zu der Wahl wo die FPÖ meint sie ginge “seinen Weg”, zu der Wahl bei der das BZÖ nicht einen Kandidaten namentlich nennt, sondern mit Garantien um sich wirft.
Fehlt nur noch: Er kommt wieder. Garantiert.

Ob Claudia Haider diese Aktion meinte, als sie sagte:

Es ist zu raten, diese Erinnerungen als Schatz zu betrachten, den man nur zu besonderen Gelegenheiten herausholt

| Januar 23rd, 2009 by wKamper | No Comments »