Österreich, Land der armen und dummen?
Eine Pressemittelung von Heute unseres Solzialministers Rudolf Hundstorfer trägt den wunderbaren Titel “Armut ist kein selbstgewähltes Schicksal“,
klar das mich dieser Titel ansprach, bin ich doch der Überzeugung das ich für mein Leben zu 100% selbst verantwortlich bin, ergo auch für meine finanzielle Situation.
Es ist natürlich schön zu lesen wie Herr Hundstorfer bemüht ist, die Verantwortung für die in Armut lebenden Menschen in Richtung Staat zu verlagern, weg vom einzelnen, es stellt sich für mich jedoch die Frage welche Kernbotschaft man mit solchen Mitteilungen verbreitet/verbreiten will.
In einer Mittelung, in der die “armen” der Gesellschaft Gegenstand sind davon zu sprechen man würde sich bemühen “viel Geld in die Hand zu nehmen” ist schon komisch genug, aber die Verantwortung der Jobsituation auf das AMS und dessen Strukturen zu schieben ist wieder so ein part, in dem der einzelne der Verantwortung ob seiner Situation enthoben wird.
Mal ganz abgesehen davon, dass das AMS nur Jobs vermitteln kann, die auch Angeboten werden und nur eine positive Vermittlung erziehlt werden kann, wenn der zu Vermittelnde auch gewillt ist, überhaupt einen Job anzunehmen.
Welchen Grund sollte ein Langzeitsarbeitsloser haben einen Job anzunehmen bei dem er vielleicht €100,- pro Monat mehr verdient, als er momentan vom Staat für’s Nichtstun bekommt?
(Kein Vorwurf, jedem steht es frei das System im Rahmen des erlaubten [aus]zu nutzen)



